*Impfungen: Empfehlungen der Ständigen Impfkommission

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Anne Sasson
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*Impfungen: Empfehlungen der Ständigen Impfkommission

Beitrag von Anne Sasson » Di 15. Nov 2011, 13:40

In einem anderen Thread kam das Thema Impfung (dort speziell zur Vorbeugung des sog. Zwingerhustens).

Wer gut informiert sein möchte, liest folgendes Buch: "Haustiere impfen mit Verstand" von Monika Peichl.

Interessant auch die Empfehlungen der Impfkommission des Verbands praktizierender Tierärzte (also keine bekloppten Tierhomöopathen ;) )

http://www.tieraerzteverband.de/wKleint ... _08-09.pdf

Das gebe ich meinen Tierhaltern gerne mit, so haben sie beim TA etwas in der Hand und gute Argumente, wenn es heißt, Impfungen müssen jährlich aufgefrischt werden!

filou007de
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Re: Impfungen: Empfehlungen der Ständigen Impfkommission

Beitrag von filou007de » Di 15. Nov 2011, 14:07

Salut,

hier gibt es noch einige Infos zu den Impfungen:

http://www.elabi.de/lieben.html

Lieben wir unsere Hunde krank?

Ich möchte Sie mit diesem Artikel ein wenig nachdenklich stimmen.
Vielleicht dient er als Anregung, die regelmässigen Routinebehandlungen Ihrer Hunde auf ihre Nützlichkeit zu überdenken. Es würde mich freuen.

Welch ein glücklicher Moment, wenn wir unseren neuen Hausgenossen in die Arme schliessen können. So lange haben wir uns auf ihn gefreut, den Kleinen.
Nun ist es endlich soweit. Der Welpe ist da.
Vom Züchter bekamen wir noch einige Dosen Fertigfutter mit auf den Weg.
Der Kleine soll sich in der fremden Umgebung doch gleich ein bisschen zu hause fühlen.
Natürlich möchten wir nichts falsch machen und unserem Welpen die bestmöglichen Voraussetzungen bieten.
Deshalb gehen wir in der nächsten Woche sofort zum Tierarzt. Der wird wissen, was wir noch beachten müssen.
Dort erklärt man uns, dass unser Liebling zu seinem Schutz jedes Jahr geimpft und regelmässig entwurmt werden muss, mindesten zweimal im Jahr.
Die Kosten nehmen wir gerne in Kauf. Wir wollen ja, dass unser Hund gesund bleibt.

So verhalten sich die meisten Hundebesitzer.

Sie kennen sicher die leicht verklebten Augen, die sich meist gleich nach der Übernahme einstellen. Oder Durchfall und Erbrechen in den ersten Tagen bei den neuen Besitzern.
Wir erklären es uns gern mit der Umstellung, neue Umgebung, Trennung von den Wurfgeschwistern, die Autofahrt, die Aufregung oder.... oder....
Dabei übersehen wir völlig, dass der Kleine kurz vor der Übernahme mehrmals entwurmt und geimpft wurde.
Impfungen und Antiparasitenmittel sind nicht so harmlos in ihrer Wirkung, wie es uns gern dargestellt wird. Antiparasitenmittel enthalten Nervengifte, die nicht nur Parasiten beeinflussen, und Impfstoffe können durch Konservierungs- und Trägerstoffe den Hund langfristig schädigen.

Aber bleiben wir bei unserem Welpen.

Wenn irgendeine sichtbare Störung wie eitriger Augenausfluss, Juckreiz, Durchfall oder ähnliches auftritt, wird der Kleine sofort zum Tierarzt gebracht.
Wir wollen schliesslich nichts versäumen oder gar chronisch werden lassen.
Die ersten Symptome wie Juckreiz, Durchfall, Augen- und Ohrabsonderungen, Erbrechen oder vermehrtes Urinieren sind in der Regel harmlos.
Ein gesunder Organismus reagiert auf diese künstlich injizierten und aufgetragenen Giftstoffe zunächst mit Ausscheidungsreaktionen, die man auch Entgiftung nennt.
Es ist eine ganz normale Reaktion des Körpers.
Schlimmer kann es werden, wenn wir diese Störungen, die ja der Entgiftung dienen, mit schulmedizinischen Medikamenten wegtherapieren lassen und die Ausscheidungen dadurch unterdrücken.
Die giftigen Stoffe werden sich an anderer Stelle innerhalb des Körpers anlagern und im Laufe der Zeit massive und auch lebensbedrohliche Störungen produzieren.

Wir haben also den Hintergrund des Durchfalls, der Augenabsonderungen, des Erbrechens usw unseres Welpen nicht erkannt und lassen ihn schulmedizinisch behandeln.

Was passiert nun ?
Die Störung ist verschwunden und unser Hund ist gesund.
Die nächste Impfung steht an.
Danach stellen wir entweder Hautausschlag, Juckreiz, Durchfall, Erbrechen, Blasenentzündung, Bindehautentzündung, Husten oder irgendeine andere Ausscheidungsreaktion fest.
Wieder lassen wir den Kleinen schulmedizinisch behandeln, die Ausscheidung wird unterdrückt, und der Hund erscheint gesund.

Aber der Schein trügt.
Die nächste Störung kommt bestimmt, vielleicht in Form von Follikeln innen auf den Augenlidern oder einer Bauchspeicheldrüsenentzündung oder einer Panostitis (Entzündung eines Knochens) oder einer Schilddrüsenfunktionsstörung oder einer Gebärmuttervereiterung.

Können Sie erkennen wie sich die Lage langsam zuspitzt ?
Die Schadstoffe lagern sich nun innerhalb des Körpers ab und führen nach und nach zu ernsthaften Erkrankungen.
Man kann nicht genau vorhersagen, wo genau und wie sich die Ablagerung der Schadstoffe
vollziehen wird, aber dass es passiert, kann man erkennen.
Wenn Sie sich die Mühe machen und alle Störungen Ihres Hundes von Anfang an chronologisch mit dem Datum des Auftretens auflisten und dann die Impf- und Antiparasitenbehandlungsdaten einfügen, werden Sie oft genau diesen Verlauf erkennen.

Was können wir also tun, damit unser Welpe NICHT diesen Weg gehen muss ?
Wir sollten uns darüber klar sein, dass Antiparasitenmittel Nervengifte wie Carbamate, Tetrahydropyrimidine, Organophosphate, Quinolinderivate, Probenzimidazole, Benzimidazole, Pyretroide oder Permethrin, Harnstoffderivate, Avermectine oder Ivermectin enthalten, die besonders für einen Welpen gefährlich sind.
Diese Stoffe können leichte bis katastrophale Reaktionen hervorrufen wie Erbrechen, Durchfall, Atemnot, Husten, Zittern, Speicheln, Krämpfe, Atemlähmung, Unruhe oder Hyperaktivität.
In diesem Zusammenhang möchte ich darauf hinweisen, dass Collies, Collie-Mix, Shelties, Bobtails (Old English Sheepdogs), Border Collie, Australischer Schäfer, Shetland Sheepdog und verwandte Rassen besonders empfindlich auf IVERMECTIN reagieren.

Nervengifte greifen, wie der Name schon sagt, das Nervensystem an, und Welpen sind empfindlicher als ausgewachsene Tiere. Insofern sollten wir genau abwägen, was dem Kleinen mehr schaden kann, die eventuell vorhandenen Parasiten oder die Nervengifte der Antiparasitenmittel.
Wir sollten uns auch erkundigen, ob und wie oft der Welpe vor der Übernahme schon entwurmt und entfloht wurde.
Selbst die schützenden Impfungen enthalten Konservierungsstoffe wie Thiomersal, Aluminiumphospat, Aluminiumhydroxid und Antibiotika wie Gentamycin, Gentamycinsulfat oder Neomycinsulfat, die bei empfindlichen Hunden u.U. Verhaltensstörungen, Krämpfe, Epilepsie, Kreislaufkollaps auslösen können. Meist nicht sofort nach der Impfung.
Es kann einige Monate dauern, denn Metalle lagern sich im Körper an.
Wir müssen uns über die möglichen Folgen von Impfungen und Antiparasitenmitteln informieren und nach dem Motto: 'so viel wie nötig, aber so wenig wie möglich' vorgehen.
Das bedeutet, bevor ich entwurme, lasse ich zweimal im Abstand von zwei Wochen eine Kotprobe auf Parasiteneier untersuchen und entwurme nur, wenn es wirklich nötig ist.
Natürliche gesunde Ernährung baut eine gesunde Darmflora auf, so dass der Darm gegen viele Wurmarten mit der Zeit immun wird.
Natürliche Ernährung besteht aus rohem Fleisch, fleischigen Knochen plus einem Gemüseanteil. Günstig wären ganze Tiere wie Kaninchen oder Hasen, eben das, was ein verwilderter Hund in der Natur erjagen würde.

Nach der Grundimmunisierung lassen wir vielleicht nur noch Tollwut impfen und informieren uns im Beipackzettel über die Dauer des Immunschutzes.
Die ersten kleinen Störungen im Welpenalter beobachten wir zunächst, ohne sie gleich zu behandeln.
Wenn sie nach einer Woche nicht von selbst wieder verschwinden, stellen wir den Hund einem klassisch arbeitenden Tierhomöopathen vor und lassen ihn klassisch homöopathisch behandeln.
Diese Therapie unterstützt die natürlichen Regulationsvorgänge im Körper, ohne sie zu unterdrücken.
Je früher im Leben des Hundes die klassisch homöopathische Behandlung beginnt, desto schneller kann sich Heilung einstellen, weil sich noch nicht Mengen von schädlichen Stoffen angelagert haben, die es abzubauen gilt.

Jetzt fragen Sie sich bestimmt, warum ihr Tierarzt diese kleinen anfänglichen Störungen nicht als Ausscheidungsreaktionen des Körpers erkennt und sie entsprechend behandelt.
Das Behandlungsziel der Tierärzte unserer heutigen Zeit ist es, dem Tierbesitzer schnellstmöglich zu einem gut funktionierenden Hund zu verhelfen.
Das gleiche erwartet übrigens auch der Tierbesitzer von seinem Tierarzt.
Je schneller ein Leiden verschwindet, desto besser ist der Ruf des Tierarztes.
Weder der Patientenbesitzer noch der Tierarzt sehen Erkrankungen im Zusammenhang, nämlich Ursache und Wirkung.
Jede Erkrankung steht für sich allein. Dabei wird oft nicht weiter nachgeforscht, sondern gleich behandelt.
Geringfügige Verletzungen werden mit Antibiotika und Rimadyl oder Metacam behandelt, harmloser Durchfall wird sofort gestoppt, Fieber wird mit einem fiebersenkenden Medikament angegangen und bei Juckreiz empfiehlt sich natürlich Cortison.

Auf diese Art und Weise wird meiner Meinung nach unser Hund Schritt für Schritt krank therapiert.

In den meisten Fällen ist ein Welpe von Geburt her gesund, von genetischen Schäden einmal abgesehen. Ein gesunder Organismus ist auf Überleben ausgelegt und wehrt sich durch Ausscheidungsreaktionen gegen Eingriffe von aussen.
Diese Ausscheidungsreaktionen können mit einem individuell passenden homöopathischen Arzneimittel unterstützt werden, so kann der Ausscheidungsprozess schnell vorübergehen.
Erst wenn der Ausscheidungsprozess gestoppt wird, beginnen sich schleichend massive Störungen zu entwickeln.
Diese akkumulieren sich über Jahre und geben sich eines Tages als zB Schilddrüsenstörungen, Milzvergrösserung, Leber- und Nierenerkrankung, Diabetes etc zu erkennen.

In der Praxis erlebe ich hauptsächlich Fälle, die sich in dieser Form darstellen:

Zunächst eine kleine Ausscheidungsreaktion nach Impfung und/oder Antiparasitika.

Dann die schulmedizinische Unterdrückung, die sich zum Teil lange hinzieht, weil sich der noch starke Organismus immer wieder wehrt, sprich der Juckreiz, Erbrechen, Durchfall oder was auch immer hartnäckig ist und immer wieder auftritt

die nächste Impfung und/oder Antiparasitenbehandlung

Ausscheidungsreaktionen, die diesmal gleich massiv mit schulmedizinischen Medikamenten unterdrückt werden

Hierzu ein Beispiel mit freundlicher Genehmigung eines Mitglieds aus dem Gesunde Hunde Forum :

Cha, Rüde, Weisser Schäferhund, geb. 6.10.2003, heute 38 Kilo leicht.
Mit 10 Wochen von der Züchterin übernommen; wurde dort von Vater und Mutter großgezogen, hat 7 Geschwister.
Bis zur Übernahme mehrfach entwurmt, 2 x geimpft (24.11. und 4.12.03). Wegen einer Innenohrentzündung bekam er bereits mit 7 Wochen Antibiotika.

Alles weitere chronologisch:
Mitte November (mit 14 Wochen) ganz auf Rohfütterung umgestellt;
am 30.12.-2003 geimpft (Tollwut usw.)
Anfang Februar häufiger Hautjucken (meist an den Flanken) und Augenaussfluss.
Ende Februar Wurmkur, nachdem Eier im Kot festgestellt wurden.
Mit Euphrasia Globuli geht der Augenaussfluss immer wieder weg)
Hautjucken und Augenausfluss zieht sich bis Mitte/Ende März (?) hin.
Ende April hat er einen Vorhautkatarrh (kommt und geht seither)
Ab Mitte Mai (Cha ist 7 Monate alt) verstärkte Schlappheit, häufiges Ablegen, Bewegungsunlust.
Anfang Mai großes Blutbild und Borreliosetest (er hatte mehrfach Zecken).
Das Blutbild war in vielem grenzwertig, u.a. Calcium-Phosphorverhältnis verschoben und zu hoch. Borreliosetiter war ebenfalls grenzwertig.
Ab da weniger Bewegung.
Die Bluttests waren beim zweiten Mal vier Wochen später soweit OK; nur der Harnstoff war erhöht. Borreliose Test will TA erst wieder Ende des Sommers durchführen.
Ende Juni zeigt Cha auf Druck eine Empfindlichkeit an der rechten Hüfte; TA gibt ArthroRegen-Kur und verschreibt weiterhin Schonung und Rohfütterung getreidefrei.
Anfang Juli (2.-4.7.) Wurmkur, weil wieder Spulwurmeier im Kot festgestellt wurden.
Augenausfluss (mit Euphrasia nach 5 tagen wieder weg).
Am 22.7. diagnostiziert TA eindeutige Panostitis eosinophilica.

Dieser Bericht stellt sich als chronologische Aufstellung folgendermassen dar:

06.10.2003 geboren
24.11.2003 Impfung (7 Wochen)
-Bis zur Übernahme mehrfach entwurmt
-Wegen einer Innenohrentzündung bekam er bereits mit 7 Wochen Antibiotika
04.12.2004 Impfung
22.12.2003 (10 Wochen) übernommen
30.12. 2003 Impfung (Tollwut usw.)
12.01.2004 umgestellt auf Rohfütterung
Anfang Februar 2004 häufiger Hautjucken und Augenaussfluss
Ende Februar 2004 Wurmkur
bis Ende März 2004 Hautjucken und Augenausfluss
Ende April 2004 Vorhautkatarrh
Ab Mitte Mai 2004 (Cha ist 7 Monate alt) verstärkte Schlappheit, häufiges Ablegen, Bewegungsunlust
Ende Juni 2004 zeigt Cha auf Druck eine Empfindlichkeit an der rechten Hüfte TA gibt ArthroRegen-Kur
02.-04.07.2004 Wurmkur, weil wieder Spulwurmeier im Kot festgestellt wurden.
-Augenausfluss (mit Euphrasia nach 5 Tagen wieder weg).
22.07.2004 eindeutige Panostitis eosinophilica (Knochenentzündung)

Inzwischen geht es ihm besser; die rechte Hüfte schont er jedoch noch und er wird schnell müde. Das Schwimmen und die Lymphdrainage tun ihm sehr gut; die Zusätze und ihre Wirkung kann ich nicht beurteilen.
Er haart sehr sehr stark und hat seit ein paar Tagen einen starken Haut-Juckreiz. Es scheint ihn überall zu jucken.

Der Ausscheidungsprozess beginnt nach der ersten Impfung und Entwurmung als Innenohrentzündung, die mit Antibiotikagaben erfolgreich unterdrückt wird, aber die gesunde Darmflora schädigt, denn er wird trotz Wurmkuren die Würmer nicht los.
Es folgen zwei Impfungen innerhalb eines Monats,.und der Hund wird auf gesunde, natürliche Ernährung umgestellt. Das regt den Entgiftungsprozess vermehrt an, und es kommt zu Hautjucken und Augenausfluss, der nicht schulmedizinisch behandelt wird.
Durch die Wurmkur bleiben Hautjucken und Augenausfluss bis Ende März bestehen.
Ende April kommt es zum Vorhautkatarrh und Mitte Mai besteht eine Empfindlichkeit der rechten Hüfte mit Schlappheit und Bewegungsunlust, was ernstzunehmende Zeichen sind.
Im Juni gibt es wieder eine Wurmkur, worauf sich nun eine Panostitis entwickelt.

Ich glaube, an diesem Fall kann man sehr deutlich sehen, wie Wurmkuren und Impfungen auf einen jungen Organismus wirken.

Der Hund ist noch nicht einmal ein Jahr alt !!!!

Je länger Ausscheidungsprozesse erfolgreich unterdrückt werden, desto schwerer werden die Erkrankungen des Hundes und desto länger braucht der Heilungsvorgang während einer klassisch homöopathischen Behandlung.
Manche Erkrankungen haben sich schon als Organausfälle manifestiert, wie Diabetes, Morbus Cushing oder Autoimmunerkrankungen, so dass keine Heilung mehr möglich ist.
In diesen Fällen wird eine schulmedizinische Substitutionstherapie mehr Lebensqualität bringen.

Aber wollen wir es wirklich so weit kommen lassen ?????
Liebe Grüße

Annette und die Chaostruppe


„Was immer du tust oder unterlässt hat Folgen“

filou007de
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Re: Impfungen: Empfehlungen der Ständigen Impfkommission

Beitrag von filou007de » Di 15. Nov 2011, 14:08

http://www.elabi.de/vakzinose.html

Impfbedingte Störungen aus homöopathischer Sicht

In meiner Praxis musste ich immer wieder sehen, dass bei meinen Patienten direkt oder einige Wochen nach der Impfung Störungen auftraten, die weder durch schulmedizinische noch durch alternative Heilverfahren wirklich geheilt werden konnten.
Unter homöopathischer Behandlung verschwanden die Störungen zwar für einige Zeit, traten aber danach in anderer Form und/oder an anderer Stelle wieder auf, und mussten wieder behandelt werden.
Das erschütterte mein starkes Vertrauen in die Homöopathie, die doch Heilung versprach.

Ich begann, mich mit den Miasmen zu beschäftigen, besonders mit der Vakzinose, den impfbedingten Störungen. Dabei habe ich erstaunliche Erkenntnisse gewonnen.
In diesem Artikel werde ich Ihnen also über die Impf - Problematik aus homöopathischer Sicht berichten.
Es geht um Störungsabläufe, die auf Grund von Impfungen auftreten und denen ein gemeinsames Prinzip zugrunde liegt.

Es sind Phänomene, die jeder beobachten kann, wenn er das dazugehörige Schema kennt.

Zunächst ein kurzer Abstecher zu den Grundlagen der Homöopathie

Vor mehr als 200 Jahren entdeckte Dr. Samuel Hahnemann das homöopathische Prinzip.
Er war mit den Brachialbehandlungsmethoden der Ärzteschaft seiner Zeit nicht zufrieden, denn die Patienten verstarben oft durch die Verfahren wie Aderlass, Abführ- und Brechkuren.
Aus Enttäuschung hatte er seinen Beruf als Arzt aufgegeben und verdiente sein Geld als Übersetzer medizinischer Literatur. Dabei stiess er zufällig auf die Aussage eines Arztes, die er selbst als Mediziner jedoch bezweifelte. Das veranlasste ihn zu einem Selbstversuch. Er verabreichte sich giftige Chinarinde, um die Aussage zu widerlegen. Dabei entdeckte er, dass die hervorgerufenen Symptome denen der Malaria ähnelten.

Das war die Geburtsstunde des homöopathischen Prinzips, nämlich Ähnliches durch Ähnliches zu heilen.

Durch Verdünnen entschärfte er die Giftigkeit der Chinarinde und heilte damit während einer Malariaepidemie ungewöhnlich viele Patienten.
Einige verstarben jedoch wegen der immer noch zu heftigen Arzneimittelwirkung.
Dies veranlasste ihn zu weiteren Forschungen. Er versuchte, die Giftigkeit der Ausgangsstoffe durch Verdünnen weiter abzuschwächen.
Zufällig entdeckte er dabei, dass dieser verdünnte Stoff durch Verschütteln noch wirksamer wurde.
Natürlich hielt er seine Erkenntnisse schriftlich fest und legte eine Sammlung der Vergiftungssymptome mit Chinarinde an, auch Arzneimittelbild genannt.
Es werden bis heute immer wieder Stoffe aus dem Tierreich, der Pflanzenwelt und Mineralien auf ihre krankmachende Wirkung geprüft.

Heute gibt es über 2000 Arzneimittelbilder.

Unser Bestreben als Homöopath ist es, ein Arzneimittel individuell für den Patienten und seine Störung zu finden. Deshalb sind die Krankengeschichte und die Symptome der Störung ausserordentlich wichtige Informationen, die zur Auswahl des passenden Arzneimittels führen.

Jedoch zeigte und zeigt es sich immer wieder, dass Störungen unter homöopathischer Behandlung zunächst verschwinden, aber nach einiger Zeit in anderer Form und/oder an anderen Stellen wieder auftreten.
Hierbei handelt es sich nicht um Heilung, sondern um Verdrängung oder Unterdrückung.

Es war Hahnemanns Bestreben, Patienten langfristig zu heilen und nicht ihren Zustand zu verschlimmern.
Nach jahrelangen Beobachtungen der Störungsverläufe seiner Patienten entwickelte er eine noch heute gültige Theorie, um derartige Störungen erkennen und heilen zu können.

Er entwickelte die Theorie der Miasmen.

Ein Miasma ist die Empfänglichkeit oder Veranlagung für gewisse Störungen.
Diesen Störungen liegen Gemeinsamkeiten zugrunde. Man könnte sogar sagen, ein Miasma ist eine Menge von Störungen mit ganz bestimmten Basiseigenschaften.

Hahnemann benannte drei Miasmen: PSORA, SYKOSE und SYPHILIS

Jedes dieser drei Miasmen ist auf eine ganz spezifische Krankheit zurückzuführen, die nicht ausgeheilt und deshalb weitervererbt wurde.
Zu diesen drei miasmatischen Grundkrankheiten gehören gewisse charakteristische Symptome.
Diese Symptome verändern sich durch Vererbung, aber die Grundtendenz bleibt erhalten.

Die Vakzinose

1884 verfasste Dr. J.C. Burnett eine Abhandlung über die Folgen der Pockenimpfung.
Darin beschreibt er Störungen, die nach Pockenimpfungen aufgetreten sind und stellt, aufgrund der Tendenz der Störungen, die Verbindung zu einem der drei Miasmen her.

Er schreibt: Selbst Säuglinge können sich sogar über die Muttermilch infizieren und schwer an der Impfkrankheit erkranken.

Da diese Impfkrankheit über Generationen weitergegeben worden ist und die dadurch hervorgerufenen Störungen sich immer nach dem gleichen Muster verhalten, haben wir hier ein neues Miasma, die Vakzinose.

Die Vakzinose tritt als Folge von Impfung, Bluttransfusion oder Desensibilisierung auf.
Also ist die Vakzinose ein künstlich erzeugtes oder iatrogenes Miasma.

Man erkennt die Vakzinose an den typischen Zeichen wie:

(Organ)-Vergrösserungen,

(Organ)-Verhärtungen,

Wucherungen,

überschiessende Reaktionen

gelb-grüne, stinkende Absonderungen

degenerative Prozesse

Sie werden sich jetzt fragen, was all das mit unseren Hunden zu tun hat, denn Dr. Burnett hat seine Schlussfolgerungen auf Grund der Störungen bei Menschen gezogen.

Tiere sind Lebewesen, genau wie Menschen, und produzieren Störungen.
Man muss nur genau hinschauen, dann wird man auch bei ihnen die Zeichen der Vakzinose erkennen.

Heutzutage kann man davon ausgehen, dass fast jeder Hund von der Vakzinose betroffen ist.
Alle Hunde sind mindestens einmal geimpft und/oder stammen von geimpften Elterntieren ab.

Ich möchte Ihnen deshalb die Problematik der Impfungen aus homöopathischer Sicht näher bringen. Es ist mir wichtig, Ihnen klar zu machen, dass die Impfkrankheit über Generationen weitergegeben wird. Sie ist schwer zu erkennen, denn sie äussert sich nur in definierten Eigenschaften und Tendenzen.

Mit Hilfe einer genauen Fallaufnahme, bei der die Störungen in chronologischer Reihenfolge ihres Auftretens aufgelistet werden, erkennt jedoch der erfahrene Homöopath, ob Symptome auf die Vakzinose hindeuten.

Damit keine Verwirrungen auftreten, werde ich die Vakzinose ab sofort den impfbedingten Störungskomplex nennen. Es ist ja keine Krankheit im üblichen Sinn, sondern es sind die Tendenzen der auftretenden Störungen.

Ich stelle Ihnen jetzt einen Fall vor, damit wir nun nach der Theorie einen Blick auf die Praxis werfen können.
Es handelt sich um einen 1,5 jährigen Dalmatinerrüden, ein noch sehr junger Hund:

Dalmatinerrüde geb. 07.01.2002

22.02.2002 Impfung SHP

26.02.2002 Impfung Lepto

11.03.2002 als wir ihn holten, war das linke Ellenbogengelenk geschwollen, was aber nach 3 Tagen von selbst wieder in Ordnung war

Zwei Wochen nach der Impfung schon eine überschiessende Reaktion in Form von Schwellung am Gelenk.
Sie werden jetzt denken, das ist Zufall und hat nichts mit der Impfung zu tun. Der miasmatisch arbeitende Homöopath erkennt jedoch an der überschiessenden Reaktion, dass sich hier der impfbedingte Störungskomplex das erste Mal zu erkennen gibt.

26.03 2002 hat den ganzen Tag nur erbrochen. TA -> MCP-Tropfen, 1 Tag fasten

Vier Wochen nach den ersten beiden Impfungen erbricht er einen ganzen Tag.
Hier zeigt sich wieder ein impfbedingtes Geschehen, nämlich exzessives Erbrechen als Ausscheidungsreaktion, das mit einem schulmedizinischen Medikament unterbunden, sprich unterdrückt, wird.

08.04.2002 Impfung SHP und LT am gleichen Tag Wurmkur (Drontal plus)

10.05.2002 Impfung SHP + LT + Wurmkur (Drontal plus)

06.06.2002 Hund ist vor ein Schild gelaufen und hat sich eine Platzwunde am Kopf zugezogen.
TA -> Nebacetin (Lokalantibiotikum) 3 Tage
TA stellt Ausschlag am Bauch fest -> Etiderm gegen Pyodermie.
Es begann zwischen den Hinterbeinen und am Bauch mit geröteten, rauhen Stellen, fühlte sich an wie Neurodermitis beim Menschen.
Durch Etiderm kamen Pusteln am gesamten Rücken direkt auf dem Wirbelsäulenverlauf. Sie sahen allerdings ganz anders aus, als der Ausschlag am Bauch, der sich auch nach einiger Zeit zurückbildete.

Der Hautausschlag am Bauch ist sicherlich eine Ausscheidungsreaktion des Körpers auf die Wurmkur. Die Pusteln am Rücken sind eine Reaktion auf das schulmed. Medikament. Beide Hautgeschichten sind nicht eindeutig dem impfbedingten Geschehen zuzuordnen.

07/2002 hom. Behandlung über 4 Wochen, zwischendurch hatte er zweimal Durchfall und der Hautausschlag beginnt zu jucken.

Die hom. Behandlung unterstützt die Entgiftung des Körpers, die sich mit Tendenzen der impfbedingten Störung zeigt in Form von Durchfall und starkem Juckreiz als überschiessende Reaktionen.

13.08.2002 Ausschlag und plötzlich starker Juckreiz ->TA Sarkoptestest

23.08.2002 starker Juckreiz , dass er sich die Pfote aufgeleckt und nicht mehr laufen konnte TA -> Cortison-Spritze, Hydrocortiderm für die Pfote, Synolux für die Haut
5 Tage später eine Wurmkur Drontal plus

Juckreiz verschwindet, Pfote heilt ab, Ausschlag nicht.
Erst nach drei Wochen, Mitte September an der Ostsee, war die Haut beschwerdefrei und die Pöckchen verschwunden.

An dieser Stelle noch eine kurze Bemerkung zur Verschlimmerung.
Wir Homöopathen verstehen unter Verschlimmerung, wenn die Störung von unten nach oben (Richtung von den Füssen zum Kopf)und/oder von aussen nach innen (Richtung von der Haut zum Herzen und Gehirn) wandert.
Der Körper ist immer bestrebt, die Störung möglichst aussen an der Peripherie, der Haut, zu halten, weit weg von den lebenswichtigen Organen.

Das kann man bisher sehr gut verfolgen.
Die erste (impfbedingte) Störung zeigte sich am Ellenbogen, einer Extremität, weit weg von lebenswichtigen Organen.
Der Entgiftungsprozess, der anfangs (als impfbedingte Störung) in Form von Erbrechen auftrat, ist wieder auf die Haut und Pfote zurück gedrängt worden.

Jedoch wird der Organismus immer wieder mit neuen Giften belastet.
Die hom. Behandlung unterstützt den Entgiftungsvorgang. Es kommt zu vereinzeltem Durchfall und extremem Juckreiz, vermehrt an den Pfoten (weit aussen an der Peripherie), so dass sich der Hund sogar die Pfoten wund leckt.
Auch hier zeigt sich die überschiessende Reaktion, so dass wir wieder die impfbedingte Störung erkennen können.

Cortison ist ein sehr gefährliches Mittel und greift tief in den Organismus ein, wie wir gleich sehen werden. Das Geschehen verlagert sich nun von der Haut auf die Geschlechtsorgane und weiter.

An diesem Fall können wir den Sprung in die Verschlimmerung ganz genau erkennen:
Bisher hatten wir es nur mit Ausscheidungsreaktionen zu tun. Jetzt aber wandert die impfbedingte Störung tiefer in den Körper, näher zu den lebenswichtigen Organen.

10/2002 Vorhautentzündung wird homöopathisch behandelt, Ekzem am Hoden und Liegeschwielen, dick, schwielig und rauh . TA -> Aktivlotion

Mitte 10/2002 wieder Vorhautentzündung , diesmal wurde beim TA gespült

10/2002 (Fellwechselzeit) Vorhautentzündung , erfolglos homöopathisch behandelt, weil der zugrundeliegende impfbedingte Symptomenkomplex nicht erkannt wurde.
Das Ekzem an den Hoden und die Liegeschwielen deuten auf impfbedingte Störungen hin.
Die Vorhautentzündung, auch ein Teil des impfbedingten Symptomenkomplex, wird gespült und verschwindet.

03.12.2003 TA: Blut im Urin -> leichter Harngries und Blasenentzündung -> Marbocyl. Gleichzeitig entdeckten wir kahle juckende Stellen

06.12.2002 Blutentnahme und Hautstanze Sarcoptes-Milbe -> Stronghold
Blut im Urin, Harngries und Blasenentzündung. Haut: kahle Stellen, die jucken.

Harngries (Verhärtung) deutet wieder auf den impfbedingten Störungskomplex hin.
Es wird wieder ein schulmedizinisches Medikament verabreicht.

Die Cortisonbehandlung hat den Startschuss zum Vormarsch ins Körperinnere gegeben.
Jetzt ist die Blase befallen, ein weiterer Schritt in die Verschlimmerung.

25.01.2003 Erbrechen und schlimmer Durchfall schon über 10 Tage
kleines Blutbild o.B. -> Antibiotikum-Spritze
eine Woche später 10 Tage lang Ampicillin Tabletten

Erbrechen und schlimmer Durchfall mehr als 10 Tage, sind überschiessende Reaktionen -> AB zur Unterdrückung
Der Körper versucht, die Störung nach aussen zu drängen, wird aber wieder abgewürgt.

Ende Februar war der Darm wieder okay.

Anfang 03/2003 : OHR: schmerzlos, Absonderung stinkend, starker Juckreiz, rot, geschwollen, homöopathisch behandelt, half kurz, aber nach einer Woche war es umso schlimmer.
TA -> lokales Antibiotikum und Ohrenspülung.

Im März fängt ein Ohr an zu jucken, stinkt, dickes Ohrenschmalz, schmerzlos, ein zum impfbedingten Komplex gehöriger Prozess (überschiessende Reaktion).
Die Ausscheidung über die Haut ist jetzt nicht mehr möglich. Die Hautschranke ist durchbrochen.
Das Ohr ist ein weiterer Schritt in die Verschlimmerung, weil es sich weiter oben, näher am Gehirn befindet.

03/2003 Rohfütterung Seitdem wird der Hund roh gefüttert und war bis vor einer Woche beschwerdefrei.

Durchfall und Pickel auf dem Kopf, extremer Juckreiz am Maul und ein stinkendes Ohr.
Seit gestern humpelt er auf einem Hinterbein.
Heute belastet er es wieder und läuft nur selten dreibeinig.

Der Organismus, zum ersten Mal mit Lebensmitteln anstatt Nahrungsmitteln versorgt, versucht jetzt noch einmal, alle noch möglichen Ausscheidungen anzutriggern.
Jedoch beschränkt sich der Prozess nur auf den Kopfbereich in Form von:
Juckreiz am Maul, Pickel auf dem Kopf, stinkendes Ohr.

Das kurze Humpeln gibt mir jedoch den Hinweis, dass sich die impfbedingte Störung auf dem Weg zum Muskel/Bänder/Knochentrakt befindet.

An diesem Fall kann man sehr schön erkennen, wie der Zustand sich insgesamt verschlimmert.
Der Organismus versucht immer wieder, die Ausscheidung auf die Haut zu verlagern.
Durch Cortison wird schliesslich die Abwehr soweit lahmgelegt, dass die Störung den Weg nach innen und oben nehmen kann.
An der Art bzw Tendenz der Störung konnten wir erkennen, dass es sich im Endeffekt um impfbedingte Störungen handelt.

Resumee:
Man sieht also, dass auch nur geringe Störungen wie das Erbrechen und der Gelenkerguss nach einer zurückliegenden Impfung, wichtige Hinweise auf ein vakzinotisches Geschehen geben können.
In dem Fall wird nur eine homöopathische Behandlung nach miasmatischen Gesichtspunkten den Zustand heilen, dh ohne langfristig schwerere Störungen an inneren Organen hervorzurufen.

Alle anderen Behandlungen, seien es schulmedizinischer, naturheilkundlicher und auch homöopathischer Art, können die Vakzinose nicht heilen, sondern nur durch Unterdrückung tiefer in den Organismus treiben.
Das konnten wir an unserem Fall sehr schön erkennen, als nach der Cortisongabe der Hautausschlag verschwand und die Vorhautenzündung auftrat.

Weder der Tierbesitzer noch der TA werden dieses Geschehen als ein Fortschreiten der Störung erkennen. Für sie sind Hautausschlag und Vorhautkatarrh zwei voneinander unabhängige Prozesse, die nicht miteinander in Verbindung gebracht werden können.
Wobei dem Tierbesitzer der Juckreiz wesentlich schlimmer erscheint als der schmerzlose Vorhautkatarrh, der ab und zu Eitertropfen hinterlässt.

Aber Sie, liebe Leser, können jetzt erkennen, dass der für Hund und Besitzer unangenehme Juckreiz sich als Störung noch an der Peripherie (Haut) befindet.
Während der Vorhautkatarrh als Störung schon weiter nach innen zu den Geschlechtsorganen vorgedrungen ist.

Wird der Vorhautkatarrh letztendlich unterdrückt und nicht klassisch homöopathisch behandelt, arbeitet die Vakzinose im Innern weiter und produziert nach einiger Zeit Störungen an lebenswichtigeren Organen wie zum Beispiel

Leber in Form von Lebervergrösserung oder Verhärtung,

Galle in Form von Gallengangstenose oder Gallensteinen,

Harnableitende Organe in Form von Blasenentzündung durch Harngries oder Kristallen

Unterhaut in Form von Ekzemen

Knochen in Form von chron. Rückenschmerzen, Rückenmarkreizungen

Gelenke/Knorpel in Form von Gelenkerguss oder Arthritis

Muskeln in Form von progressiver Muskelatrophie oder Myopathien

Blut in Form von Anämie

Cardiovaskulärsystem in Form von vergrössertem Herz, Herzklappenstenose, Hypertonie

Endokrinum in Form von Diabetes mellitus, Bauchspeicheldrüsenerkrankung, Über- und Unterfunktion der Schilddrüse

Nervensystem in Form von anaph. Schock, Allergien, Epilepsie, Reizbarkeit, Angstzustände

Zusammenfassung:
Ein Arzneimittel wird erst dann für einen Patienten homöopathisch (ähnlich), wenn es in der Lage ist, bei einem Gesunden eine ähnliche Störung (Kunstkrankheit) hervorzurufen.
Der Organismus wird durch die Kunstkrankheit zusätzlich angeregt, die eigenen Selbstheilungskräfte zu mobilisieren und die vorhandene echte Störung zu überwinden. Wobei natürlich die künstliche Störung ein wenig stärker sein muss als die bereits vorhandene.

Dabei wird das Arzneimittel in geringstmöglicher Dosis, nämlich in hochverdünnter und verschüttelter Form, verabreicht. Der Ausgangsstoff ist so stark verdünnt, dass mit unseren heutigen Messmethoden kein Molekül mehr nachweisbar ist.
Deshalb ignoriert die Wissenschaft noch heute die Wirksamkeit der Homöopathie.

Die Vakzinose ist ein durch Impfung künstlich erzeugtes Miasma und wird von Generation zu Generation weitergegeben.

Besonders bedrohlich ist es, vakzinotische Symptome durch schulmedizinische oder vordergründig homöopathische Behandlungen zu unterdrücken, denn daraus können schwere tödliche Erkrankungen entstehen.

Durch jede Impfung und jegliche schulmedizinische Behandlung werden die vakzinotischen Störungen tiefer in den Organismus getrieben.

Eine Verbesserung des Zustandes, sprich Anregung des Körpers zur Entgiftung, erreicht man durch eine gesunde Ernährung, nämlich die Rohfütterung.

Die Heilung der Vakzinose ist nur durch eine klassisch homöopathische Behandlung nach miasmatischen Gesichtspunkten möglich.

Ich hoffe, Sie konnten meine Erkenntnisse theoretisch ein wenig mitverfolgen und nachvollziehen. Einiges ist für den Laien sicherlich schwer zu verstehen.
Aber ich wünsche Ihnen, dass Sie einen gangbaren Weg finden, um ihre Hunde so gesund wie möglich zu erhalten.
Liebe Grüße

Annette und die Chaostruppe


„Was immer du tust oder unterlässt hat Folgen“

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Anne Sasson
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Registriert: So 23. Jan 2011, 19:11

Re: Impfungen: Empfehlungen der Ständigen Impfkommission

Beitrag von Anne Sasson » Di 27. Dez 2011, 13:03

filou007de hat geschrieben: wann würdest Du ein Tier als krank bezeichnen?
Wie ist es mit altersbedingter Arthrose, Spondylose bzw anderen altersbedingten Wehwehchen.
Wie sieht es mit Herzerkrankungen aus. Die haben ja Ex-Racer desöfteren.
Ganz klar sind natürlich akute Erkrankungen, insbesondere Infektionskrankheiten.
Bei chronischen Krankheiten ist m.E. nicht möglich einen genauen gesundheitlichen Zustand zu definieren. Da muss man abwägen (sorry, ist keine für alle Fälle und 120%ige wasserdichte und brauchbare Antwort!).
Ist der Hund mit den o.g. Arthrosen oder Herzerkrankungen schon älter, würde ich den ohnehin nicht mehr impfen. Er hat dann aus seinen vorherigen Impfungen ausreichend Schutz. Ich würde es auch vom Allgemeinzustand abhängig machen. Ist der Hund trotz seiner chronischen Erkrankung "gut drauf", könnte man die Impfung evtl. vertreten. Ist der Hunde zusätzlich zur chronischen Erkrankung ohnehin anfällig für alles, nimmt jede Erkältung mit, bekommt von jedem falschen Keks Durchfall ...etc würde ich wohl eher davon absehen.
Und Tiere, die Impfreaktionen gezeigt haben sollten auch nicht wieder geimpft werden.
Klar.
Wobei die Schulmediziner ja meist nur 48 Std nach Impfung von Reaktionen sprechen.
Wie lange ist bei Dir die zeitliche Spanne von Impfreaktionen?
Impfreaktionen können sich später zeigen. Manchmal wird der Zusammenhang nicht direkt nach der ersten Impfung festgestellt, sondern beim 2. oder 3. Mal fällt auf, dass danach (also auch später als 48 Std. danach) immer eine bestimmte Symptomatik auftaucht. Das würde ich dann als Impffolge bezeichnen, denn es ist offensichtlich. Soviele Zufälle sind doch selten!

Auch hier kann ich dir keine "Hausnummer" nennen, aber ich würde nicht unbedingt nach 48 Std. die "Impffolgenuhr" wieder auf Null stellen. Wenn ein Symptom auch noch später auftritt, oder wenn die TH rückblickend merken, dass die Krankheit sich schon die ganze Zeit schleichend zeigte, wissen die auch nicht mehr genau, ob es in diesen 2 Tagen passierte, aber sie wissen, dass es nach der Impfung war. Da würde ich das auch berücksichtigen.

Unter den Tierhomöopathen gibt es unterschiedliche Ansätze: Manche sehen recht schnell Impffolgen, andere sind skeptischer. Wenn ich mir nicht sicher sein kann, dass ein Symptom/eine Erkrankung trotz zeitlicher Nähe in Zusammenhang mit der Impfung zusammengebracht werden kann, dann nehme ich die Rubrik bei der Mittelwahl nicht. I.d.R. hat man genug andere Symptome, um auf das passende Mittel zu kommen.

Was ich ganz sicher nicht tun würde: Die "üblichen Impfmittel" (Thuja, Sulfur...) einfach so nach der Impfung geben, denn ohne Symptomatik keine Mittelgabe.

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