Notwendigkeit der Greyhond-Data Pflege!

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greycie
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Notwendigkeit der Greyhond-Data Pflege!

Beitrag von greycie » Mo 14. Jan 2019, 12:08

Provokantes Post:
Nach wie vor werden die Greyhounds, die den Adoptionsprozess durchlaufen haben, NICHT in der großen Greyhound Datenbank www.greyhound-data.com aktuell gehalten!
Ja die Greyhounddatenbank ist eine freiwillig geführte Datenbank. Während WELTWEIT die Eintragung eines Hundes durch den Züchter, den Trainer oder Renneigentümer noch in den meisten Fällen sehr gut funktioniert, so scheitert die Aktuellhaltung der Daten an der Bereitwilligkeit der Adoptionsvereine wenn der Hund den Adoptionsprozess durchlaufen hat.

Verfolgt man im Netz viele der Anti Racing Diskussionen, kommt IMMER die Frage irgendwann auf; "Ja wo sind denn die ganzen Hunde geblieben? Die sind doch alle tot. Man findet ja nichts über ihren Verbleib heraus. Die hat man wohl um die Ecke gebracht."

Ja, wer in der Greyhound Datenbank versucht etwas über Geschwister, Eltern oder andere Verwandte seines adoptierten Hundes heraus zu finden, der scheitert kläglich.

Woran liegt das?
Warum pflegen die Adoptionsvereine nicht die Daten der Hunde?
Welchen Grund gibt es, außer der "Verschleierung" über den Verbleib des Hundes, dass das neue Aufenthaltsland und der neue Besitzer (ggf. auch nur die Vermittlungsorga) bei dem Hund nicht geändert wird?
Hat man weder Papiere noch den Rennnamen, so hat der Hund in den meisten Fällen (nicht alle, aber doch die Meisten) ein Ohrtattoo.
Durch dieses Ohrtattoo kann beim zuständigen Zuchtbuchamt der Rennname (oder die Eltern) erfragt werden und man hat die Identität des Hundes.
Ich habe mich bereits durch die "gängigen" Vereine durchgefragt, doch das Resultate ist:
"Ignoranz" bzw. das Unverständnis über die Notwendigkeit dieser Pflege oder die Antwort: "Geht niemand etwas an wo der Hund nun ist!".
Da Tierschutz eine freiwillige Arbeit ist, habe ich durchaus Verständnis, das nicht jeder Verein die ManPower für umfangreiche Datenpflege hat.
Daher hatte ich auch bereits vielen Vereinen angeboten, die Pflege zu übernehmen. Doch nicht mal diese Hilfestellung wurde angenommen! In den meisten Fällen erfolgt noch nicht mal eine Antwort.

Meist erreichen mich Anfragen von Privatpersonen, die gern etwas über ihren Hund herausfinden möchten. Die keinerlei Papiere haben und so nicht mal den Renn Namen wissen.
Ich konnte vielen Adoptanten helfen, in dem ich über das Zuchtbuchamt den Rennnamen, oder die Eltern herausgefunden habe.
In einigen Fällen konnte auch Kontakt zu den Vorbesitzern hergestellt werden und ein reger Austausch inkl. Bilder aus Kindertagen des Hundes fand statt.

Ich frage mich, warum ist das so? Der Ruf nach viel mehr Transparenz ist seit Jahren sehr laut - die Herkunftsländer müssen TRANSPARENTER werden, was die Anzahl der Würfe, der geborenen Hunde, deren Haltung und Ableben angeht.
Doch diese Transparenz scheint nach der Rennkarriere niemand mehr zu jucken!

Man könnte drüber nachdenken, ob diese Haltung nicht auch den Ursprung darin hat, das Misstrauen über den Verbleib vieler Hunde dadurch weiter zu schüren?!
Spielt es so doch ganz gut in die Hände, das so viele Hunde scheinbar im Nirvana verschwinden, die eigentlich in einer neuen Familie ein schönes Leben führen?!

PS: Greyhound-Data umfasst derzeit 2.263.299 (Momentaufnahme, ändert sich fast minütlich) Greyhounds! Alles auf freiwilliger Basis gepflegt!
Michaela
Bild
Nur wer einmal seinen Windhund jagen gesehen hat, der weiß, was er an der Leine hat!

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